Die nächste Jahreshauptversammlung (JHV) unserer Überparteilichen Wähler-gemeinschaft Pfaffing (ÜWG) steht unmittelbar bevor. Sie findet statt am
16. April 2010, 20.00 Uhr, im Pfaffinger Hof. Es ist eine JHV mit Neuwahlen. Sie hat daher einen besonderen Stellenwert.
Schließlich geht es um die Frage, wie setzt sich der künftige Vorstand unserer ÜWG zusammen. Und damit verbunden ist natürlich auch die Frage, welchen Kurs die Wählergemeinschaft künftig steuert. Die Mitglieder unserer ÜWG werden über diese Fragen entscheiden. Sie alle aber sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Unsere Jahreshauptversammlungen sind öffentlich. Wir freuen uns über jeden engagierten Bürger, der zu unserer JHV kommt und uns offen und ehrlich seine Meinung sagt.
Seit der letzten Wahl zum Gemeinderat sind schon bald wieder zwei Jahre ins Land gegangen.
In diesen zwei Jahren waren wir nicht untätig. Wir, die Gemeinderäte Margot Gibis, Andreas Demmel, Tobias Forstner und ich, haben uns redlich bemüht, das uns übertragene Mandat und die damit verbundenen Aufgaben schwungvoll in Angriff zu nehmen. Die Arbeit im Gemeinderat und in den verschiedenen Ausschüssen macht Spaß, ist aber auch mit viel Aufwand verbunden. Darüber hinaus hat Tobias Forstner das Amt als 2. Bürgermeister übernommen. Eine Aufgabe, die ihn neben seiner beruflichen Tätigkeit doch erheblich fordert.
Andreas Demmel hat Sitz und Stimme im Kreistag. Er vertritt dort beharrlich die Belange unserer Gemeinde.
Ich selbst bin im 6. Jahr Vorsitzender unserer Wählergemeinschaft. Auch dieses Amt erfordert Zeit und Energie. Man kann ein solches Amt nur dann erfolgreich ausüben, wenn man sich auf eine breite Basis von Mitarbeitern und Helfern abstützen kann. Meine Vorstandsriege mit Margot Gibis als 2. Vorsitzende,
mit Tobias Forstner als Schriftführer, mit Stefan Huber als Kassier und mit den Beisitzern Andreas Demmel, Georg Gürtler und Rudi Hiebl ist gut besetzt. Dennoch leidet unsere Arbeit oft an den Doppel- und Dreifachbelastungen.
Wir benötigen dringend eine breitere Basis an Mitgliedern und daraus resultierend mehr Mitglieder, die auch bereit sind, sich in der kommunalen Arbeit zu engagieren.
Daher an dieser Stelle auch noch mal meine Bitte: Nehmen Sie Kontakt mit unserer ÜWG Pfaffing auf. Kommen sie zu unserer Jahreshauptversammlung und entscheiden Sie vor Ort selbst, ob es sich lohnt, bei uns mitzumachen.
Wir haben - natürlich zusammen mit den Gemeinderäten der anderen drei Fraktionen - in den letzten Jahren viel erreicht.
Um nur einige Punkte zu nennen:
Zur Zeit entsteht ein neues Feuerwehrhaus, der Ausbau der Abwasserentsorgung geht zügig voran, wir arbeiten an einem Konzept für den Umbau/Neubau der Sporthalle und für den Radweg von Pfaffing nach Edling ist heuer Baubeginn. Wir haben es geschafft, im gesamten Ortsbereich eine 30 km/h – Zone zu bekommen, es wurde der Spielplatz im Baugebiet West IV eingerichtet und es gibt seit kurzem auch für Pfaffing-Ort das DSL 6000.
Wir setzen uns ein für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖVPN).Wer die Berichte in den Zeitungen verfolgt, der weiß, dass der „Filzenexpress“ bald im Stundentakt fahren kann. Eine Busverbindung als Nachtexpress von Pfaffing mit Ziel Wasserburg ist zwischenzeitlich in Betrieb.
Wir haben die Abfallentsorgung auf dem gemeindlichen Friedhof auf den Weg gebracht und wir unterstützen den Jugendtreff und die Bürgerhilfe.
Auch das Volksbegehren „Nichtraucherschutz“ wurde aktiv durch uns unterstützt.
Zuletzt muss es unser Ziel sein, die Verkehrsberuhigung entlang der Dorfstraße und des Dorfplatzes wieder aufzugreifen. Wir hoffen dabei auch auf die Unterstützung der anderen drei Fraktionen im Gemeinderat.
Ich selbst werde mich wieder erneut für ein Überholverbot auf der B 304 zwischen Forsting-Ost und der Abzweigung nach Pfaffing einsetzen.
Entgegen der bisherigen Mehrheit im Rat einfach deshalb, weil nach meinem Dafürhalten, schwere Unfälle beim Einbiegen in die Bundesstraße vermieden werden könnten. Persönlich werde ich mich auch weiterhin um mehr Licht in Pfaffings Straßen bemühen. An manchen Stellen im Ort ist es doch recht finster. Zusätzliche Straßenlampen sind erforderlich. Dies dient der Sicherheit der Bürger. Und es ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde für die Sicherheit der Bürger zu sorgen.
Über alles weitere können wir am 16.04. 2010 im „Pfaffinger Hof“ diskutieren.
Über Ihr Kommen würde ich mich besonders freuen.
Ihr
Josef Rester
Vorsitzender